Nachrichten Bild
Hier steht die Überschrift

Anfangsphase verschlafen

Die zweite Mannschaft des VfB musste am vergangenen Wochenende nach Treffurt zur SG Schnellmannshausen reisen und hat dabei 19:29 verloren.
Denkbar ungünstig war der Zeitpunkt, denn die SG hatte eine Woche zuvor auf heimischen Boden eine herbe Klatsche bekommen. 42 Gegentore sind in Treffurt absoluter Seltenheitswert. Die Gastgeber waren bis in die Haarspitzen motiviert, haben extra am Vormittag noch mal trainiert und präsentierten sich auch auf dem Parkett als eine eingeschworene Einheit. Das sah bei den Mühlhäuser zunächst nicht so aus. Schnell führte Schnellmannshausen 3:0, ehe Rick Stephani das erste Tor für den VfB erzielte. Da waren knapp acht Minuten gespielt. Stephani war es auch, der in der ersten Halbzeit an den Ketten zerrte, dahin ging, wo es weh tat und in der ersten Halbzeit die Hälfte aller VfB-Tore machte. Beim 14:7 zeichnete sich ab, wer das Spiel als Sieger verlassen würde. Bis zur Pause wuchs der Rückstand noch an. Beim 17:8 wurden die Seiten gewechselt.
Mit einer ansprechenden Leistung und Kampf wollten man sich dann im zweiten Durchgang präsentieren und das Spiel so gut es ging, offen halten. Das gelang auch teilweise. Im zweiten Durchgang war es Sebastian Fernschild, der den VfB zumindest minimal am Leben hielt. Die ersten sieben Tore für den VfB im zweiten Durchgang gingen auf sein Konto. Und das Spiel des VfB sah deutlich besser aus. Beim 22:15 war der Rückstand geschmolzen. Zwar klappte es nicht mehr, die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, jedoch - und das ist das Positive - war eine deutliche Steigerung zu erkennen, an die es nun anzusetzen gilt. Denn am Wochenende kommt der starke Aufsteiger Ballsportfreunde Gotha nach Mühlhausen und dabei hilft nur eine ansprechende über 60 Minuten, nicht nur über 30.

Zurück